Das Steuer selbst in die Hand nehmen

Das Steuer selbst in die Hand nehmen Für sich selbst die volle Verantwortung zu übernehmen, ist für jeden Menschen ein wichtiger und effektiver Schritt. Und er macht oft Angst. Niemand mehr da, der an irgendetwas „Schuld“ hat. Keine widrigen Umstände - keine Ausreden oder Erklärungen - keine Gründe - Nichts - wirklich rein Garnichts.

Es ist, als wenn du auf dem unendlich scheinenden Meer das Steuer eines Schiffes übernimmst. Du wirst zunächst etwas unsicher sein und nicht so recht daran glauben, dass du es wirklich kannst. Vielleicht siehst du dich gelegentlich hilfesuchend um und holst dir Rat. Und eines Tages wirst du die Kraft spüren. Wenn du in schwerer See den Druck auf das Steuer und deine Entscheidungen spürst. Du wirst ihm standhalten oder geschickt nachgeben und das Richtige tun. In dir wächst Vertrauen in deine Kompetenz.

Außerdem bist du dann nicht länger Passagier und Zuschauer, sondern bestimmst aktiv den Kurs und bist verantwortlich. Bei diesem Aspekt geht es darum, endgültig die „Opferrolle“ zu verlassen. Und zwar in allen Bereichen des Lebens

Achte doch bitte einmal darauf, wie oft du die Wendungen „ich muss ...“ oder „ich sollte ...“ benutzt. Schreibe einmal alle Tätigkeiten auf, die du „mußt“. Und dann finde in dir selbst den wahren Grund für dein Handeln und für deine Entscheidungen. Und wenn du ihn gefunden hast, bekennen dich mit 100% dazu. Erst dann kannst du aus ganzen Herzen „JA“ dazu sagen.

Was ist aber mit den Dingen, zu denen du nicht "Ja" sagen kannst?
Wenn es für einen Menschen keinen guten Grund gibt, etwas zu tun, hat er einen guten Grund, es nicht zu tun.
(Sir Walter Scott)


Ich gebe niemals die Verantwortung ab

  • nicht an Andere
  • nicht an die Umstände
  • nicht an die Umgebung
  • nicht an meine Gefühle
  • nicht an die Vergangenheit

Überschrift


Wenn dir etwas auffällt, was du Problem nennst, versuche es doch einmal mit diesem Lösungsansatz. Kläre folgende Fragen:

  • Um wen oder was geht es? Was ist der eigentliche Konflikt?
  • Was willst du erreichen? Wie wäre es, wenn die Schwierigkeit gelöst und weg wäre?
  • Wie erlebst oder bewertest du sich selbst dabei? Worunter leidest du am Meisten?
  • Wer oder was hindert dich daran aktiv zu werden oder das zu tun, was du eigentlich möchtest?
  • Welche ähnliche oder vergleichbaren Schwierigkeiten hast du schon gut bewältigt?
  • Wer oder was hat dir bei dieser Lösung besonders gut getan oder hat dir sehr geholfen?
  • Wenn du diese Fragen geklärt hast - wozu kannst du dich jetzt entscheiden

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