Entscheiden lernen

Das Leben gut ausbalancieren Um erfolgreich zu handeln ist es zunächst hilfreich, bei wichtigen und komplexen Entscheidungen gute Werkzeuge zu kennen, mit denen du Informationen sammeln und ordnen kannst. Dann entsteht in dir ein gutes Gefühl und die Sicherheit, entscheiden zu können.

Wann wirst du für Entscheidungen Werkzeuge benötigen? Nicht für die einige hundert Entscheidungen, die du jeden Tag spontan, intuitiv, routiniert und richtig triffst.

Sondern wenn du zögerst und mit deinen Gedanken und Gefühlen im Widerstreit liegst. Wenn du die Konsequenzen einer Entscheidung nicht recht übersiehst. Wenn du noch nicht alle Informationen hast oder die vorhandenen Informationen geordnet und beurteilt werden müssen.

Werkzeuge nehmen dir keine Entscheidung ab. Wenn du aber mit diesen Methode Informationen sammelst und ordnest, wird in deinem Denken die Sicherheit und der Mut für eine Entscheidung reifen.

Hilfreich ist es außerdem, sich gelegentlich von der Idee der 'richtigen' und 'falschen' Entscheidung zu lösen. Entscheidungen haben Konsequenzen. Diese solltest du klar sehen, sie gut beleuchten und dich zu ihnen bekennen. Und bei komplexen Sachverhalten ist es oft nicht möglich alle möglichen Konsequenzen vollständig einzuschätzen. Dann gehst du eben los und behältst die 'Lücken' gut im Auge.

So kannst du 'Entscheiden' bewusst einüben. Das lässt in dir Vertrauen entstehen. In deine Fähigkeit, im Falle eines unvorhersehbaren Ereignisses wieder eine sichere Entscheidung zu treffen.


Die Web-App für diese Bereich ist in Arbeit und wird im Laufe des Jahres 2017 für dich bereit stehen. Bis es soweit ist benutze doch bitte dieses Arbeitsblatt als Pdf-Datei

Entscheidend ist dabei nicht so sehr das rechnerische Ergebnis dieses Prozesses. Du hast dich bei dieser Methode ausführlich und systematisch mit allen möglichen Sichtweisen dieser Entscheidung auseinander gesetzt. Sind mehrere Personen von einer Entscheidung betroffen, kann es interessant sein, jeden Beteiligten diese Arbeit machen zu lassen. Eine gute Grundlage für klärende Gespräche.

Wenn du dich generell schwer entscheiden kannst, schau dir doch bitte einmal auf Seite mit dem Thema 'Ziele'. Vielleicht ist es an der Zeit, sich grundlegende Gedanken über seine Lebens- und Entscheidungsstrategie zu machen.

Zur Not ist es auch eine gute Idee, als Entscheidungshilfe eine Münze zu werfen (doch, im Ernst).

  • Stell dir bildhaft vor, du hättest die Entscheidung A getroffen.
  • Anschließend mache das Gleiche bei Entscheidung B.
  • Ordne A und B einer Münzseite zu und werfe die Münze.
  • Du siehst die Entscheidung des Münzwurfes.
  • Was für ein Gefühl hast du genau in diesem Augenblick?
  • Na bitte - dein Unbewusstes hat die Entscheidung längst getroffen.


Überschrift


Buchempfehlung: Wenn sich bei dir im Laufe deines Lebens der Gedanke einschleicht, du würdest alles (oder das Meiste) cool und ganz überlegt entscheiden, empfehle ich dir, einmal in das Buch Snelles Denken, langsames Denken des Psychologie-Professors Daniel Kahneman zu schauen. Er hat u.a. die Entstehung von Entscheidungsprozessen bis in die Spitze großer Unternehmen untersucht und für diese Arbeit den Nobelpreis für Wirtschaft erhalten.

Wenn du dieses Buch gelesen hast, gehst du eventuell etwas freundlicher mit deinen eigenen und fremden "Entscheidungsfehlern" um ;)))


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