Was ich manchmal so glaube
Bei „glaube“ geht es nicht um Religion oder ähnliche Dinge. Hier geht es darum, was Sie selbst über sich glauben - jedenfalls so klammheimlich. Jedes Mal, wenn Sie etwas Negatives oder eine Einschränkung über sich selbst denken, ist es so, als wenn jemand den Stöpsel aus einer Luftmatratze zieht. Ihre Energie und Ihre Lust zum Handeln, fällt „pffffffft“ in sich zusammen. Etwas in Ihnen bereitet Ihr Scheitern vor. Aber egal aus welcher dunklen Ecke Ihrer Vergangenheit dieses Denken stammt - es hat heute keinen Platz mehr in Ihren Leben. Denn es stimmt - mit ziemlicher Sicherheit - nicht mit Ihrer heutigen Wirklichkeit überein.
Betrachten Sie solch einen Kraft fressenden „negativen Glaubenssatz“ als rote Ampel. Stopp - was passiert hier. Vielleicht entdecken Sie, welchen Nutzen solch ein Glaubenssatz in der Vergangenheit hatte. Wogegen er Sie beschützte oder wovor er Sie bewahrt hat - ganz früher, als Sie ihn so dringend brauchten.
Hilft Positives Denken?
Positives Denken wird für Sie einen nützlichen Effekt haben, wenn Sie es nicht mit Schönfärberei oder „man muss alles positiv sehen“ verwechseln. Eigentlich ist es bereits ein wichtiger Schritt, einen eigenen „Negativen Glaubenssatz“ im Augenblick seiner Entstehung klar zu erkennen und den tatsächlichen Grund des Vorhandenseins dieses Kraftfressers zu durchschauen.
Wenn Sie diesem schädlichen und überflüssigen Denken dann noch richtig „Contra“ geben wollen oder sich für eine große Herausforderung zusätzlich motivieren, achten Sie bei der Formulierung dieses Gedankens auf folgende Punkte.