Meine Ziele sicher erreichen

Ziele sicher erreichen Was ist das eigentlich für ein Geheimnis und was für ein 'Getue' um Ziele? Ganze Bibliotheken könnte man füllen, mit Werken über Ziele und Motivation. Wenn du in ein Konzert gehen willst, kaufst du dir eine Karte und gehst hin. Dann hast du dein Ziel erreicht - oder?

Wie du dir mit Sicherheit denken wirst - um solche Ziele geht es hier nicht. Es geht um Ziele, die einen WEG und eine gehörige Portion Aufwand erfordern. Auf dem Weg zu diesen Zielen passieren manchmal merkwürdige Unwägbarkeiten. Da klappen Dinge nicht. Es tauchen Menschen mit Knüppeln auf, die sie dir zwischen die Beine werfen. Da werden auf einmal andere Sachen wichtig. Und dann wird der Berg vor dir mit einem Male so fürchterlich steil.

Ziele die du mit allen Fasern deines Herzens willst, entwickeln eine prächtige Leuchtkraft und du hast ein starkes Gefühl für diese Ziele. Und für alle anderen Vorhaben entwickelst du eine gute und kluge Strategie.

Es ist natürlich auch einmal schön, gemütlich und ohne Ziele durch die Welt tapern. Das ist von Zeit zu Zeit entspannend und gelegentlich sogar notwendig. Du hast dann die Möglichkeit dich neu zu orientieren, zu schauen wo du gerade stehst und dir zu überlegen, wie es denn nun weiter gehen soll. Ein Ziel zu haben, läßt in dir das Gefühl von Kontrolle über die weiteren Lebensschritte entstehen.

Daher mache dir doch zunächst einmal klar, was der Unterschied zwischen einem Ziel und seinen trügerischen Verwandten ist - den Wünschen und Sehnsüchten. Hier sind ein paar Merkmale, die ein wirkliches Ziel auszeichnen:

    Ein Erfolg versprechendes Ziel:
  • ist bewusst ausgewählt und du hast dich klar für seine Erreichung entschieden
  • ist positiv, anziehend und lustvoll formuliert
  • die notwendigen Aktivitäten knüpfen an deine tatsächlichen Fähigkeiten an
  • die Mittel und Ressourcen zur Zielerreichung sind vorhanden oder sicher erreichbar
  • ist in allen Qualitäten und Quantitäten und in der Zeit konkret definiert (was, wie, wann, wo, mit wem)
  • erfordert einen Aktionsplan, ständige Kontrolle und eventuell Situationsanpassungen
  • alle Aktivitäten liefern dir eine eindeutige Rückmeldung


Damit hast du schon einmal einen ersten wichtigen Schritt getan und Klarheit gewonnen. Als nächstes ist eine kluge Strategie nützlich. Hier ein paar bewährte Vorschläge zur sicheren Zielerreichung:

  • dir ist ganz klar, was du bei Zielerreichung gewinnst und was der geniale Lustaspekt bei der Sache ist.
  • die Folgen des 'Nichthandelns' stehen deutlich vor deinem geistigen Auge.
  • auf dem Weg zum Ziel wirst du eventuell etwas lieb gewonnenes verlieren. Ist dir das bewusst, so wird dieser Verlust dich auf dem Weg zum Ziel nicht unterschwellig behindern.
  • wenn du dir jetzt mit allen Sinnen vorstellst (Sehen, Riechen, Hören, Schmecken, Fühlen, Lob und Anerkennung ...) wie es ist, das Ziel erreicht zu haben, entsteht er mit Sicherheit - der Lustaspekt.
  • gelegentlich geht unterwegs zum Ziel der Schwung und Elan verloren. Ein Mensch, der dich vorbehaltlos unterstützt, wird dir Kraft zum 'Durchstehen' geben. Oft ist es günstig, diese Unterstützung schriftlich zu vereinbaren.
  • auch kleine Schritte führen zum Ziel. Der Abend eignet sich gut dazu, dankbar auf das Erreichte zurück zu blicken. Und wenn du dir morgens vorstellst, was du HEUTE für dein Ziel tun kannst, baut sich wie von selbst Ziel-Erreichungs-Power auf.
  • mit einer richtigen Erfolgsparty feierst du schließlich die Zielerreichung. Du hast es verdient, und alle dürfen begeistert applaudieren..


Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, dir einmal dieses Arbeitsblatt zur Zielerreichung anzusehen. Oder nutze die geniale Web-App goals. Dort kannst du alles speichern und abrufen, was du für eine sicher Zielerreichung brauchst.


Überschrift


Buchempfehlung: Der Psychologie-Professor Dietrich Dörner hat in seinem Buch Die Logik des Misslingens einmal problematische Zielarten definiert und ihre Folgen für das Handeln beschrieben. Ich habe hier (unautorisierter Weise) eine kurze Übersicht mit eigenen Worten zusammengestellt:

Vermeidungsziele (das mache ich nicht mehr mit) Vermeidungsziele wandelt man in Anstrebungsziele um. Wir wissen oft, was wir nicht mehr wollen (Fluchtverhalten). Wichtig ist aber zu wissen, wo es hingehen soll.

Unklare Ziele (Wir müssen unbedingt das Betriebsklima verbessern) Unklare Ziele sind oft verborgene oder sich widersprechende Mehrfachziele (siehe dort). Das Setzen von unklaren Zielen scheint das zu lösende Problem oft einfacher zu machen. Dagegen hilft nur, bei sich selbst oder anderen solange nachzuhaken, bis das Ziel mit einem konkreten Aktionsplan sauber definiert ist.

Mehrfachziele (Eine Gruppe zusammenhängender Ziele) Mehrfachziele können oft nicht gleichzeitig angegangen werden. Man entschärft sie mit folgender Strategie:

  • das oder die zentralen Ziele definieren
  • die Ziele nach Dringlichkeit (Zeit) oder Wichtigkeit (Effektivität) ordnen
  • die Delegation von Teilzielen

Implizite Ziele Implizite Ziele sind am Anfang nicht sichtbar. Sie tauchen bei der Erreichung eines Teilzieles auf und verlangen Aktivitäten. Teilweise entstehen sie durch mangelhafte Planung, sind aber bei komplexen Projekten nicht ganz zu vermeiden. Hier hilft das Vertrauen in die eigene Fähigkeit, in jeder Situation gute Entscheidungen zu treffen.


und dann sind da noch die 'Kleine Fluchten'

  • Beschäftigen mit beherrschbaren Nebenproblemen
  • Beschäftigen mit Plänen und Entscheidungen im Geiste.
    Vermeiden der Realität


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